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MUSON (Lagos, Nigeria)

Lagos, im Juni 2017. Auf Einladung von Walter Michael Vollhardt, stellvertretender Solocellist des Philharmonischen Orchesters Freiburg, besuchte Manuel Druminski erstmals die MUsic School Of Nigeria (MUSON). Die dortigen Erlebnisse und Erfahrungen haben ihn neben jenen, die er bereits in Chile und Kolumbien 2016 machte, sehr geprägt.

Der 10-tägige Meister- und Kammermusikkurs war hauptsächlich für Studentinnen und Studenten gedacht, die bereits am MUSON studieren. Die Studienzeit dort beträgt lediglich 2 Jahre, anders als im europäischen Ausbildungszeitraum bei der die Auszubildenden mindestens 6 Jahre studieren.

Die Lehrkörperschaft ist effizient besetzt, jedoch auf ein absolutes Minimum beschränkt. Pro Instrumentenfach gibt es einen Lehrer. Im Fach für Violine verpflichtet sich ein Professor beispielsweise zur Ausbildung von Violinspiel, Orchesterdienst, und Kammermusik. Darüber hinaus trägt er die Verantwortung für die Verwaltung, Pflege und Instandhaltung von Schulinstrumenten dem Repertoiraufbau im solistischen, sowie im kammermusikalischen und orchestralen Sektor. Dies sowohl im organisatorischen als auch im pädgogischen Sinne, d.h. Notenbeschaffung, Einrichtung, Ausgabe im organisatorischen Bereich und sinnvoller pädagogischer Umgang mit jedem einzelnen Studenten trotz zum Teil massiv unterschiedlichem solitischen Niveau.

Zur Ausbildung stellt MUSON stellt den meisten Studentinnen und Studenten Institut-eigene Instrumente zur Verfügung. Die Inverntarliste umfasst dabei 16 Violinen, 3 Violas, 8 Celli und 4 Bässe. Diese Instrumente werden den Studentinnen und Studenten täglich zur Verfügung gestellt, was bedeutet, dass die Instrumente morgens im Institut ausgeliehen werden und abends am Schalter wieder abgegeben wird. Als Konsequenz daraus war es bisher üblich, dass die auf die Instrumente angewiesene Studentenschaft täglich ein anderes Instrument zur Verfügung gestellt bekam. Für andere Instrumentengruppen wie z.B. Pianisten zwar eine Selbstverständlichkeit, für Streichinstrumentalisten jedoch ein Umstand, der für Lernende die Ausbildung ins Unermessliche erschwert.

Von den oben genannten 31 Instrumenten ist kein einziges spielbereit. So fehlen bei 16 Violinen z.B. 12 Bögen, 13 Saitensätze (1 Satz Saiten besteht aus den 4 Saiten, die auf die Geige gespannt werden, 14 Kolophonium (zum Einreiben der Bogenhaare), 8 Stege und viele weitere Details. Die betroffenen Studentinnen und Studenten sind darauf angewiesen untereinander zu reagieren: diejenigen, die im Besitz eigener, spielfähiger Instrumente sind, leihen sie stundenweise denjenigen, die kein spielfähiges Instrument zur Verfügung haben.

Zustande kommen all jene verbesserungswürdigen Situationen aus mangelnder ökonomischer Unterstützung. Dabei sind viele der Situationen mit wenigen Mitteln und zum größten Teil einmaliger Unterstützung nachhaltig verbesserbar. Manuel Druminski stellte noch während seines ersten Besuches in Lagos im Juni 2017 ein Team zusammen, 3 Studentinnen und Studenten: das sogenannte IRAM-Team. (Instruments Repair And Maintanance Team) Diese Studenten wurden unterrichtet, Instrumente professionell zu putzen und zu säubern (mit Tripel, Öl, Schwamm und Lappen), Saiten aufzuziehen (inkl. Blei am Sattel und am Steg, Seife und Kreide am Wirbel) und Stege zu positionieren. Nach einem halben Semester werden die Mitglieder des bestehenden IRAM Teams (Joy Olisa, David Nwaneri, David Nwalado) durch 3 nachfolgende Personen ersetzt, sodass jedes Team dem neuen das erlernte und erarbeitete Wissen selbstständig weitergibt. Alle nötigen Reperaturen, die dieses Level von Instrumentenpflege übersteigen, werden von David Awonuga, einem von Manuel Druminski organisierten, nigerianischen Geigenbauer durchgeführt. Mit diesem System können einmal spielbereit gemachte Instrumente nachhaltig gepflegt und erhalten werden.

Für die Instandsetzung aller Instrumente fertigte Manuel Druminski zusammen mit dem aktuellen IRAM Team und der MUSON eigenen Event Managerin Perptual Atife eine Inventarliste an, auf deren Basis festgestellt werden konnte, welche Mittel nötig sind, um alle Streichinstrumente spielbereit zu machen. Der aktuelle Kostenvoranschlag beläuft sich auf ca. 1.500 Euro. Ein erster Schritt, um den Streichinstrumentensektor versorgungstechnisch wieder zum Laufen zu bringen, wäre, diese Mittel zusammenzubringen und einzusetzen. Weitere Schritte wären dann, diese Vorgehensweise auch für Holz- und Blechbläserinstrumente zu ermöglichen und die nötigen Materialanschaffungen wie z.B. Stühle für das Orchester, Notenständer in Überäumen und für das Orchester etc. zu tätigen.

Für den ersten Schritt machte es sich Manuel Druminski zum Ziel zunächst bei seinen 10 nächsten Konzerten über MUSON und seine persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen dort zu berichten, um dem Publikum auf diese Art und Weise die Möglichkeit zu geben sich finanziell an der Unterstützung zu beteiligen.

Für diesen Zweck gibt es ein eigens eingerichtete Konto mit der Kontoverbindung:

Manuel Druminski

Konto DE63 680 501 01 00 12 900 590

BIC FRSPDE66XXX

Auf dieser Homepage wird nach jedem Besuch von Manuel Druminski in MUSON ein Bericht veröffentlicht, was mit welchen Mitteln verbessert werden konnte.

„Als Mensch, als Künstler und als Vater kann und werde ich nicht untätig meine Augen verschließen vor einer Situation die zwar weit weg sein mag, in meiner Erinnerung aber so deutlich vor mir steht wie mein eigener Nachbar. In meiner Vita gab es oftmals Situationen, in denen mir andere geholfen haben – von wenig bis exorbitant. Diese Hilfe gebe ich jetzt an andere weiter, sodass sich der Kreis damit schließen wird. Danke an alle, die mir dabei helfen.“